Venensklerosierung
Besenreiser & Krampfadern
Die Schaumsklerosierung ist ein schmerzarmes, minimal-invasives Verfahren — ohne Narkose, ohne Narben. Eine effiziente und komplikationsarme Behandlung von oberflächlichen Krampfadern und Besenreisern für sichtbar klarere, gleichmäßigere Haut.
„Die Schaumsklerosierung ist die elegante Lösung für ein häufiges Problem — präzise, schonend und ohne die Belastung eines chirurgischen Eingriffs."
Was ist
Schaumsklerosierung?
Bei der Schaumsklerosierung handelt es sich um die gezielte chemische Verödung krankhaft veränderter Venen mithilfe eines aufgeschäumten Sklerosierungsmittels (Aethoxysklerol®). Der Wirkstoff verursacht eine Reizung der Veneninnenwand (Intima), infolgedessen die Vene verklebt und sich in einen bindegewebigen Strang umwandelt — die sogenannte Sklerose.
Dieser Prozess kann bis zu drei Monate nach der Behandlung dauern und führt dazu, dass die Vene für das Auge nicht mehr sichtbar ist. Da pro Therapiesitzung nur eine begrenzte Menge des Sklerosierungsmittels eingesetzt werden darf, kann eine erneute Behandlung im Abstand von einigen Wochen notwendig sein.
Warum entstehen
Besenreiser & Krampfadern?
Bei Krampfadern und Besenreisern handelt es sich um krankhaft erweiterte oberflächliche Venen, die auf eine venöse Wandschwäche zurückzuführen sind. Dadurch werden die Venenklappen geschwächt und die betroffenen Venen verändern sich zu knotig geschlängelten Knäueln und Netzen.
Ursachen sind größtenteils genetischer Natur, können jedoch auch hormonell (z.B. durch Schwangerschaft) oder mechanisch (langes Stehen, Bewegungsmangel) bedingt sein. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und Rauchen.
Wenn konservative Therapieversuche — z.B. Kompressionskleidung und Venotonika — keine ausreichende Besserung liefern, kann die Schaumsklerosierung in Betracht gezogen werden.
Was begünstigt Venenprobleme?
Der häufigste Faktor — eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko für venöse Wandschwäche erheblich.
Schwangerschaft, hormonelle Verhütung und Wechseljahre können die Venenwände schwächen und Besenreiser begünstigen.
Berufe mit langem Stehen oder Sitzen belasten das Venensystem dauerhaft — der Rückfluss wird erschwert.
Die Muskelpumpe der Beine fördert den venösen Rückfluss — fehlende Bewegung schwächt diesen Mechanismus.
Erhöhter Druck auf die Venen durch Übergewicht fördert die Entstehung von Krampfadern und Besenreisern.
Nikotin schädigt die Gefäßwände und beeinträchtigt die Durchblutung — ein relevanter Risikofaktor für Venenerkrankungen.
Was wir behandeln
Feine, rötlich-bläuliche Äderchen direkt unter der Haut — häufig an Ober- und Unterschenkeln. Kleines Kaliber, sehr gut auf Schaumsklerosierung ansprechend.
Netzartige, blau-grünliche Venen mittleren Kalibers — oft die „Nährvenen" der Besenreiser. Müssen mitbehandelt werden für dauerhaftes Ergebnis.
Sichtbar erweiterte, geschlängelte Venen — sofern nicht tief betroffen und ohne schwerwiegende Klappenschäden. Ggf. Phlebologen-Konsultation erforderlich.
Wann ist eine Voruntersuchung erforderlich?
Bitte beachten Sie: Im Falle eines stark ausgeprägten Krankheitsbilds ist eine Ultraschalluntersuchung durch einen Phlebologen (Facharzt für Venenerkrankungen) im Vorfeld zwingend erforderlich.
Wir führen die Schaumsklerosierung nur durch, wenn keine tiefen Venenschäden oder schwerwiegende Klappenschäden vorliegen, die eine chirurgische Therapie notwendig machen würden.
Im Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, ob eine Voruntersuchung beim Phlebologen für Sie sinnvoll ist und ob die Schaumsklerosierung die richtige Behandlung für Ihr individuelles Beschwerdebild ist.
Der Behandlungsablauf
In einem ausführlichen Beratungsgespräch beurteilen wir Ihr Venenbild und klären, ob die Schaumsklerosierung für Sie geeignet ist. Bei ausgeprägtem Befund verweisen wir ggf. vorab an einen Phlebologen zur Ultraschalldiagnostik. Beratung ab 25 €.
Zu Beginn der Behandlung werden die Nährvenen der Besenreiser und Krampfadern mittels Venensuchgerät (Veinlite®) identifiziert und markiert. Dieser Schritt ist entscheidend für ein dauerhaftes Ergebnis — denn ohne Behandlung der Nährvenen kehren Besenreiser zurück.
Nach sachgerechter Desinfektion wird das aufgeschäumte Sklerosierungsmittel (Aethoxysklerol®) direkt in die Venen injiziert. Dieser Vorgang kann ein vorübergehendes leichtes Brennen auslösen — in der Regel gut tolerierbar. Pro Sitzung wird nur eine begrenzte Menge eingesetzt.
Zum Abschluss wird ein Druckverband angelegt. Direkt nach der Behandlung können normale Alltagstätigkeiten wieder aufgenommen werden. Auf Duschen, Baden und Saunieren sollte in den ersten 12–24 Stunden verzichtet werden. Kompressionsstrümpfe unterstützen das Ergebnis.
Der Umbau der verödeten Venen dauert bis zu einem Monat — die Vene wird schrittweise unsichtbar. Da pro Sitzung nur eine begrenzte Menge Sklerosierungsmittel eingesetzt werden darf, sind je nach Befund 2–3 Behandlungen im Abstand von einigen Wochen notwendig.
Was Sie wissen sollten
Was Sie wissen möchten
Unsere Leitsätze
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Jedes medizinische Verfahren kann Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Nicht jede Behandlung ist für jeden Patienten geeignet oder möglich. Im Falle eines stark ausgeprägten Krankheitsbilds ist eine Ultraschalluntersuchung durch einen Phlebologen im Vorfeld zwingend erforderlich. Sämtliche Informationen ersetzen nicht das persönliche Beratungs- und Aufklärungsgespräch, welches zwingend vor jeder Behandlung durch unsere Ärztinnen und Ärzte durchgeführt wird.