Aufklärung &
Patientensicherheit
Vor jeder Behandlung führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Wir erklären Risiken, Off-Label-Anwendungen, Medikamente und Materialien — transparent und ohne Druck.
„Aufklärung ist für uns kein Bürokratieakt — es ist die Grundlage für Vertrauen. Nur wer vollständig informiert ist, kann wirklich frei entscheiden.“
Ihr individuelles
Risikoprofil
Wenn wir bei Ihnen eine ärztliche Behandlung vornehmen, müssen wir eine ausführliche Anamnese durchführen. Wir befragen Sie zu allgemeinen Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Allergien — um das individuelle Risiko zu kalkulieren und die Behandlung persönlich auf Sie abzustimmen.
Bei jedem Patienten führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch, beantworten Fragen und lassen Sie im Anschluss schriftlich in die Behandlung einwilligen.
Wenn Medikamente
anders eingesetzt werden
Jedes Medikament wird für eine bestimmte Indikation zugelassen. Aufgrund von Erfahrung und aktuellem Wissensstand dürfen Ärzte Medikamente auch „off label“ — also anders als vorgesehen — nutzen.
Das von uns bevorzugte Bocouture® ist beispielsweise ausschließlich für Stirn-, Zornes- und Lachfalten zugelassen. „Off label“ wenden wir es erfolgreich bei Augenbrauenlift, Bunny Lines, Zahnefleck, Erdbeerkinn oder Bruxismus an. Im Aufklärungsgespräch weisen wir ausdrücklich darauf hin — Ihre schriftliche Einwilligung ist erforderlich.
Was wir einsetzen
& warum
Während der Behandlung setzen wir rezeptpflichtige Betäubungscremes und Lokalanästhetika ein — um die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten. Gegen Schmerzen empfehlen wir Paracetamol 500 mg. Aspirin und andere NSAR (Ibuprofen, Diclofenac) sollten wegen ihrer gerinnungshemmenden Wirkung und erhöhtem Nachblutungsrisiko nicht eingenommen werden.
Bei Hyaluronsäure und Calciumhydroxylapatit handelt es sich nicht um rezeptpflichtige Produkte. Die Risiken bei falscher Anwendung können jedoch gravierend sein. Die Wahl des Behandlers liegt bei Ihnen — wir informieren Sie offen darüber.
Warum die Wahl
des Materials entscheidet
Die Wahl der Produkte und des Materials beeinflusst maßgeblich die Risiken einer Behandlung. Wir arbeiten ausschließlich mit Einmalhandschuhen, sterilen Tupfern, Kanülen und Spritzen. Ein Grundverständnis für Sterilität ist dabei selbstverständlich.
Wir können auf spitze oder stumpfe Kanülen zurückgreifen — die Wahl ist vom verwendeten Produkt abhängig. Durch stumpfe Kanülen kann das Risiko für Gefäßverletzungen deutlich reduziert werden. Wir arbeiten mit den wissenschaftlich als optimal identifizierten Materialien.
Was jeder Patient
wissen sollte
Ein Enzym, das körpereigene und eingebrachte Hyaluronsäure spalten kann. Wir haben es stets im Haus — für den Notfall oder zur Fehlerkorrektur.
Vor jeder Behandlung unterschreiben Sie einen Aufklärungsbogen. Bei Off-Label-Anwendungen ist eine gesonderte Einwilligung erforderlich.
Bei Schwangerschaft, aktiven Infektionen, bestimmten Autoimmunerkrankungen oder relevanten Blutungsstörungen führen wir keine ästhetischen Behandlungen durch.
Wir sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist — und was nicht. Keine Übertherapie, kein Druck, keine unrealistischen Versprechen.
Alle Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Transparenz bei Preisen ist für uns selbstverständlich.
Sie müssen sich nie sofort entscheiden. Jeder Patient hat das Recht auf Bedenkzeit — Behandlung nur mit ruhigem Gewissen.
Weitere Informationen
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Jedes medizinische Verfahren kann Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Nicht jede Behandlung ist für jeden Patienten geeignet. Sämtliche Informationen ersetzen nicht das persönliche Beratungs- und Aufklärungsgespräch, welches zwingend vor jeder Behandlung durchgeführt wird.